10 Tipps für ein gelungenes Azubimarketing

Azubimarketing

Das erste Schulhalbjahr endet in Kürze und die Jugendlichen, die eine Ausbildung machen wollen, halten dann das Zeugnis in der Hand, mit dem sie sich bewerben können.

Ich erinnere mich noch an Zeiten, als die Anzahl der Bewerbungen für betriebliche Ausbildungen so hoch war, dass viele Firmen ein mehrstufiges Auswahlverfahren nutzten, um die Besten der Besten zu finden.

Das Bild hat sich gewandelt. Es gibt weniger Jugendliche, die betriebliche Ausbildung hat an Attraktivität verloren und so konkurrieren die Unternehmen im Wettbewerb um die Auszubildenden.

Wie Unternehmen sich optimal präsentieren, um wieder mehr Lehrlinge zu gewinnen, schreibt die Recruiting-Agentur Junges Herz, die auf Ausbildungsmarketing spezialisiert ist, in diesem Gastartikel.

10 Tipps für ein gelungenes Azubimarketing

Viele Firmen klagen über ausbleibende Bewerbungen und fehlende qualifizierte Azubis. Dabei ist die Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen in den letzten Jahren stark angestiegen. Besonders der Mittelstand kämpft um jeden klugen Kopf und versucht sich dabei mitunter auch mit kreativen Ideen. Die Mitarbeiter der Recruiting-Agentur Junges Herz sind Fachexperten im Ausbildungsmarketing und geben zum Erscheinen des kostenlosen Handbuches (PDF-Datei) 10 sofort umsetzbare Tipps im Azubimarketing.

#1 Lokale Aktivitäten stärken

Ein gutes Recruiting lebt vor allem von der Bekanntheit der Marke. Besonders der Mittelstand ist meist lokal und regional aufgestellt und sucht sehr selten Azubis an mehr als 10 Standorten in Deutschland. Hier lohnt es sich, wenn man an lokalen Events, Messen, Festtagen und in lokalen Medien präsent ist.

#2 Die eigene Arbeitgebermarke positionieren

Meist sind die Lebenswelten von Ausbildern und Schülern sehr weit voneinander entfernt. Mit einem guten Arbeitgeberimage (Employer-Branding) lassen sich Schüler sehr gut von den Vorzügen des Ausbildungsbetriebs überzeugen. Dabei rücken die tatsächlichen Inhalte etwas in den Hintergrund und die Arbeitnehmer-Leistungen in den Vordergrund.

 #3 Zielgruppenmarketing

Nicht jeder Ausbildungsbetrieb sucht den gleichen Typ von Mensch. Manche suchen körperlich robuste junge Menschen mit einem Hang zum Handwerk. Wieder andere Unternehmen suchen mathemisch interessierte Schüler. Diese Zielgruppen unterscheiden sich meist auch in ihren Hobbies und Peer-Groups. Hier lohnt sich ein Blick auf Zielgruppen-Plattformen, Foren, Blogs und lokale Events.

 #4 Schulmarketing

Werbung in Schulen unterliegt strengen Restriktionen. Das ist auch gut so. Dennoch findet man in Schulen 99,99% aller späteren Auszubildenden – Schulpflicht sei Dank. Mit gezielten Kampagnen für aktuelle Lehrstellen lassen sich so viele gute Bewerber generieren.

 #5 Social-Media

Laut aktuellen Umfragen  tummeln sich über 90% der Jugendlichen zwischen 15 und 19 Jahren auf sozialen Plattformen wie Facebook und Instagram. Diese Plattformen lassen sich sehr gut mit Informationen rund um die Ausbildung oder das duale Studium füllen. Auch die Anzeigen auf der Plattform können bei richtiger Konfiguration sehr wirkungsvoll sein.

 #6 Guerilla-Marketing

Unter Guerilla-Marketing versteht man nicht enger definierte „verrückte“ Werbeaktionen. Besonders innerhalb der jungen Zielgruppe sind diese Kampagnen sehr beliebt. Hier ist Kreativität gefragt. Mit der passenden Zielgruppenaussteuerung und einem Funken Mut lassen sich tolle Aktionen umsetzen

 #7 Eltern und Lehrer

Noch immer haben Eltern und Lehrer einen sehr großen Einfluss auf die zukünftigen beruflichen Entscheidungen der Jugendlichen. Eltern und Lehrer sollten also immer ein Bestandteil der eigenen Azubikampagnen sein. Hier sollten Unternehmen aufklären, informieren und sich mit sozialen Aspekten von der Masse abheben

 #8 Der Azubi-Blog

Ein bewährtes Mittel im Ausbildungsmarketing ist der Azubi-Blog. Azubis schreiben darin über ihren beruflichen Alltag und geben somit einen spannenden Einblick in die Arbeitnehmerwelt. Zeitgleich können tolle Projekte präsentiert und besonders starke Leistungen (z.B. gute Abschlussnoten) honoriert werden.

 #9 Radiowerbung

Mit etwas Vorsicht ist die Radio-Werbung zu genießen. Erfahrene Recruiter können sich aber auch hier herantrauen: mit der richtigen Selektion der Sender, der Zeiträume und einer wirklich überzeugenden Botschaft, lassen sich viele Jugendliche sehr gezielt erreichen

 #10 Klassische Stellenanzeigen

Die klassischen Stellenanzeigen sind immer noch das Maß aller Dinge. Laut Umfragen bewerben sich noch immer weit über 90% der Arbeitnehmer (auch Jugendliche) direkt auf Stellenanzeigen. Die Anzeigen müssen jedoch nicht langweilig sein und in der Masse verschwinden. Mit einem ansprechenden Design und tollen Eyecatchern lassen sich viele gute Bewerbungen generieren.

 

 

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